Biowein-Wissen

Biowein ist der Wein für Geniesser

Bioweinbau ist mehr als nur der naturschonende Anbau von Reben im Weinberg.

Biowinzer arbeiten mit Passion daran, Ihren Gaumen mit naturbelassenen, charakteristischen Weinen zu verwöhnen. Viele Bioweine werden vom jeweiligen Ökowinzer oder Bioweingut direkt abgefüllt. So spiegeln Sie das Terroir (Boden und Klima des jeweiligen Weinberges) ebenso wider, wie das weinhandwerkliche Geschick des Winzers im Weinkeller. Sie sind einmalig und unnachahmlich.

In Zeiten unbegrenzter technischer Möglichkeiten sowie der Mischung von Weinen unterschiedlicher Herkunft zu marktgängigen Weinen ein nicht zu unterschätzender Faktor. Neben einigen Händlerabfüllungen im Sortiment legt Best-of-Biowine.de deshalb einen Schwerpunkt auf Winzer- und Weingutsweine die direkt vom Biobetrieb abgefüllt werden.

Bioweinausbau: Möglichst wenig Hilfsstoffe

Ökowinzer versuchen mit so wenig Zusatz- und Hilfsstoffen auszukommen wie möglich. Nicht nur weil es im biologischen Weinanbau verboten ist, verzichten sie gerne auf unnötige Stabilisierungs- und Schönungsmittel wie z.B. Metaweinsäure, Gelatine und Rinderblut. Der Einsatz von gentechnisch veränderten Stoffen ist gänzlich verboten. Beim Schwefelzusatz schreiben die Richtlinien eine Reduzierung um 30% gegenüber konventionellen Weinen vor. Viele Bioweingüter gehören hier zu den Pionieren. Das Weingut Pizzolato zum Beispiel stellt bereits einige seiner Bioweine ohne jeglichen Schwefelzusatz zur Konservierung her.

Was ist Biowein?

Biowein oder Ökowein ist eigentlich nur ein umgangssprachlicher Begriff. Nach der EU-Ökoverordnung gibt es genau genommen nur "Wein aus Trauben aus kontrolliert ökologischen Anbau". Im Gegensatz zum Traubenanbau gibt es zum Ausbau der Trauben zum Wein noch keine gesetzlichen Regelungen.

Die Trauben für Biowein werden ohne den Einsatz chemisch-synthetischer Spritz- und Düngemittel angebaut. Nur der Einsatz natürlicher Hilfsmittel ist erlaubt. Dazu gehören Schwefel und Kupfer zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten. Selbst der Einsatz dieser Mittel ist im Bioweinanbau streng geregelt.

Der Pflanzenschutz erfolgt vor allem vorbeugend durch den Rückschnitt kranker Pflanzenteile und weitere Pflanzabstände.Durch natürliche Boden- und Weinbergspflege versuchen Biowinzer darüber hinaus die Reben widerstandsfähiger gegen Krankheiten zu machen. Dazu gehört die Gabe von Spurenelementen, homöopathischen Substanzen und sorgfältige Humuspflege.

Bioweinanbau ist Naturschutz

Bioweinanbau wie z.B. im Burgenland am Nationalpark Neusiedler See in Österreich ist praktizierter Naturschutz. Durch Chemikalienverzicht und Begrünung zwischen den Rebzeilen minimiert dort Ökowinzer Georg Lunzer den Eintrag von Schad- und Nährstoffen in den See.

Was machen Biowinzer für die Umwelt?

Bioweingüter tragen durch den Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger nicht nur zum Schutz der Artenvielfalt im Weingarten bei. Auch der Boden, Grundwasser, Bäche und Seen bleiben vor dem Eintrag dieser Schadstoffe verschont. 
Die Flächen zwischen den Weinreben werden soweit möglich begrünt. Die Begrünung trägt zum Aufbau einer intakten Humusschicht bei und verhindert die Bodenerosion. Durch die bessere Humusbildung werden sogar Treibhausgase gespeichert.

Wie wird der Bioweinanbau kontrolliert?

Die Biowinzer unterliegen regelmäßigen Kontrollen nach den Vorschriften für den ökologischen Landbau. Mindestens einmal jährlich wird jeder Betrieb mit seinen Weinbergen von einem unabhängigen Kontrolleur besucht. Darüber hinaus können unangemeldete Kontrollen jederzeit erfolgen. Nicht nur Bioweine, sondern allgemein Biolebensmittel in der Europäischen Union sind die am besten kontrollierten Lebensmittel überhaupt.

Schmeckt Biowein besser?

Biowein schmeckt nicht automatisch besser als konventioneller Wein. Neben einer strikten Ertragsbegrenzung im Weinberg ist das weinhandwerkliche Geschick des Biowinzers für die Weinqualität entscheidend. Doch gerade im Biowein-Anbau setzen viele Winzer auf die hohe Qualität ihrer Produkte. Guter Biowein ist deshalb in der Regel gehaltvoller, was die geschmacksbestimmenden Inhaltsstoffe anbelangt.

Bis zu zwölf Spritzungen mit chemisch-synthetischen Mitteln im konventionellen Weinbau üblich

Im konventionellen Weinbau werden Herbizide gegen Unkräuter unter den Reben, Fungizide gegen Pilzkrankheiten und Insektizide gegen Schädlinge an den Reben gespritzt. Bis zu zwölf Spritzungen sind dort üblich.

Der Biowinzer dagegen versucht durch vorbeugende Maßnahmen den Krankheitsbefall zu vermeiden. Als Grundlage für gesunde Reben fördern die Biowinzer das Bodenleben, spritzen natürliche Pflanzenstärkungsmittel wie z.B. Urgesteinsmehle und Pflanzenextrakte.

Im Notfall stehen dem Biowinzer Mittel wie Kupfer und Schwefel auf mineralischer Basis zur Verfügung.

Kaum Spritzmittelrückstände im Biowein

Die Süddeutsche Zeitung berichtete im Jahr 2008 über eine Studie des Pestizid-Aktions-Netzwerks (PAN). Dort wurden 40 Rotweine aus Deutschland, Frankreich, Italien und Australien auf Pestizidrückstände untersucht. 

In allen Proben der 34 Weine aus konventionellen Weinbau konnten Rückstände nachgewiesen, während bei den 6 Bioweinen nur in einem Fall Rückstände nachweisbar waren, die auf die konventionell bewirtschafteten Nachbarfelder zurückgeführt werden konnten.

In deutschen Rotweinen wurden dabei bis zu 10 verschiedene Pestizide gefunden. Selbst in zwei Spitzenweinen aus Frankreich für 200 Euro pro Flasche wurden Giftrückstände nachgewiesen. Und obwohl die Weinbauflächen Europas gerade einmal drei Prozent der gesamten Ackerflächen ausmachen, werden dort 20 Prozent aller Spritzmittel verbraucht, schätzt PAN.

Korken oder Schraubverschluss für Biowein?

Bei vielen Weinkennern ist der Korken als Verschluss für Wein nach wie vor sehr beliebt. Er vermittelt Tradition und wird mit guten, hochwertigen Weinen und insbesondere Bioweinen in Verbindung gebracht. Doch viele Winzer gehen trotz dieser langen Tradition zu Schraubverschlüssen über. Was bewegt sie dazu mit dieser Tradition zu brechen? Es sind nicht nur Preisgründe die für den Schraubverschluss sprechen. Sogar für höherwertige Weine verwenden die Winzer heute Schraubverschlüsse.

Einer der Gründe dafür ist der sogenannte Korkfehler, der durch Verunreinigungen am Korken selbst entstehen kann. Der Geschmack und der Duft des Weines werden durch diesen Fehler gestört oder der Wein wird gar ungenießbar. Im Extremfall kann jede zehnte Weinflasche betroffen sein.

Bei Schraubverschlüssen entfällt dieses Problem gänzlich. Weine mit Schraubverschlüssen sind zu 100% dicht und der Biowein ist dadurch länger haltbar. 

Auch lassen sich Bioweine mit Schraubverschlüssen nach Anbruch besser im Kühlschrank aufbewahren. Ein Argument gerade in Zeiten in denen es immer mehr Single-Haushalte gibt, wo eine ganze Bioweinflasche selten auf einmal geleert wird.

New laye


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